Sie kennen Indigo wahrscheinlich vor allem als Farbe. Beispielsweise als eine der sieben Farben des Regenbogens. Es ist ein kräftiger Farbton zwischen Tiefblau und Violett. Aber ursprünglich ist „Indigo“ der Name des Pigments dieser Farbe. Dieses natürliche Pigment wird aus verschiedenen tropischen Pflanzenarten gewonnen und war bis 1897 die einzige Quelle dieser Farbe. Heutzutage kann Indigo aber auch mit einem chemischen Verfahren künstlich hergestellt werden. Seit der Entdeckung dieser künstlichen Produktion von Indigo wurde das natürliche Pigment in der Modebranche schnell durch die synthetische Variante ersetzt. Dieses synthetische Pigment heißt eigentlich Anilin, wird aber wegen seiner Farbe auch einfach nur „Indigo“ genannt.

indigo

Ein uralter Farbstoff

Das natürliche Indigopigment hat eine lange Geschichte. Es wird seit Jahrhunderten in asiatischen Ländern verwendet, aber indigofarbene Gewebe wurden beispielsweise auch bei Mumien aus dem alten Ägypten gefunden. Es war jedoch lange Zeit ein seltenes und daher luxuriöses Produkt. Dem Farbstoff wurden sogar magische Kräfte zugeschrieben. Vor der Entdeckung des synthetischen Indigos war das natürliche Pigment für den Handel von enormer Bedeutung. Für Indien, einen der ältesten Indigolieferanten, war es im 19. Jahrhundert sogar das wichtigste Exportprodukt. Der Name „Indigo“ bedeutet im Lateinischen daher auch „aus Indien stammend“. Durch die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert entstand eine große Nachfrage nach Indigo, wodurch die Mode in der Gesellschaft zunehmend an Einfluss gewann. Durch die steigende Nachfrage entstand auch das Bedürfnis, den Farbstoff selbst künstlich herstellen zu können. Die Farbe und ihre Anwendung sind heute noch sehr beliebt und aus der Mode nicht mehr wegzudenken, aber heutzutage ist fast der gesamte verwendete Indigo synthetisch. Aber langsam steigt die Nachfrage gerade nach natürlichem Indigo wieder, weil die Verbraucher immer mehr Wert auf nachhaltige Kleidung legen.

   

Denim und mehr

Wo wir Indigo in der Mode am häufigsten sehen, sind es Jeans. Der Farbstoff wird verwendet, um den Jeansstoff in der bekannten dunkelblauen Farbe zu färben. Und das gilt nicht nur für Jeans, denn Denim liegt wieder ganz im Trend, auch als Material für Jacken und andere Oberbekleidung. Heutzutage sieht man den „echten“ dunklen Indigofarbton nicht mehr so oft, weil gerade ein „getragener“ Look in Mode ist. Da Indigo nicht besonders stark auf Textilfasern haftet, kann ein solcher Effekt durch wiederholtes Waschen der Jeans erreicht werden. Indigo wird nicht nur für Jeansstoff verwendet, sondern auch um andere Stoffe zu färben. Der Begriff „Indigo“ wird auch oft als Bezeichnung für bestimmte Blautöne verwendet, also kann man dieser Begriff auch bei ganz anderen Kleidungsstücken wiederfinden.

Indigo Mode

Eine Jeans oder ein anderes Kleidungsstück in Indigo ist in Ihrem Kleiderschrank eigentlich unverzichtbar. Der Farbton ist eine echte Grundfarbe und mit fast allem kombinierbar. Außerdem gibt es Indigo in vielen verschiedenen Qualitäten und Verarbeitungen, Sie werden sich also nicht schnell langweilen. Auch im Plusman-Sortiment sind Artikel in dieser auffälligen Farbe ausreichend verfügbar. Entscheiden Sie sich für eine gewaschene Jeans im „Used-Look“, eine coole Jeansjacke oder ein lässiges Jeanshemd. Es gibt mehr als genug Möglichkeiten! Werfen Sie schnell einen Blick auf das Angebot: Indigo bei Plusman.

Extra lange jeans KAM Jeanswear   Denimjas Duke    Denim lange mouw hemd van Plus Man